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Pressemitteilung der SPD Fraktion

28.02.2021  |  Allgemein

„Soziales Miteinander braucht solide Strukturen!“

Die Gruppe „Soziales“ der SPD-Fraktion hat über die Entwicklungen und Versäumnisse im Sozialbereich Bilanz gezogen: Die SPD wurde in den letzten 5 Jahren vor allem von CDU und FW leider durchgängig ausgebremst. Es reicht nicht festzustellen, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in Pohlheim immer älter werden. Man muss etwas tun, dass sie ihre Selbständigkeit erhalten und sozial weiter integriert bleiben. Der Vorschlag der SPD: Errichtung einer „Generationenbrücke“. Ältere helfen Jüngeren, vor allem Eltern mit kleinen Kindern, dafür unterstützen Jüngere Ältere bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben. Da ist viel Ehrenamtlichkeit zu organisieren – von einem bzw. einer Hauptamtlichen, so seit Jahren in Linden! Doch der entsprechende Antrag wurde in der Stadtverordnetenversammlung abgeschmettert!

Nicht weiter verfolgt wurde auch der Antrag der SPD, Ehrenamtliche als Wohnungsberater schulen zu lassen. Manchmal bewirken schon kleine Tipps, dass Ältere in ihren Wohnungen bleiben können.

Kinder und Jugend sind die Zukunft  – richtig! „Aber was ist uns die Zukunft wert?“, fragt Angelika Bartosch, Mitglied des Sozial- und Kulturausschuss (SKS). Kitas sind zwar eine richtige Antwort, genauer aber muss es heißen: Kitas wohnortnah und in einer Größe, die pädagogisch und im Hinblick auf besondere Risiken (z.B. Corona-Pandemie) sinnvoll sind. Der Antrag der SPD, in Steinberg eine Kita zu bauen: abgelehnt!

Jugendliche haben bislang in Pohlheim keinen Ort, wo sie sich mit Gleichaltrigen versammeln und gemeinsam etwas unternehmen können. Der SPD-Antrag: Einrichtung eines Jugendzentrums Pohlheim ‒ unabhängig von Jugendräumen in den Stadtteilen: abgelehnt! Man müsse erst einmal erkunden, was Jugendliche überhaupt wollen – so die Begründung! Wie will man das rausbekommen, wenn man nicht auf die Jugendlichen zugeht! Dazu muss eine Sozialpädagogin bzw. ein Sozialpädagoge eingestellt werden, die bzw. der Kontakt zu den Schulen, Vereinen, Kirchen, zu konkreten Jugendlichen aufnimmt. Seit Jahren fordert die SPD – Fraktion hier eine Planstelle – ist damit aber immer wieder abgeblitzt. „Im Ergebnis fehlen solide Strukturen im Sozialen in Pohlheim,“ so Klaus-Dieter Gimbel, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Ein Lichtblick: Der vorherige Bürgermeister hatte es abgelehnt, die Stelle eines Impflotsen bzw. einer Impflotsin im Zusammenhang mit Corona überhaupt einzurichten – Pohlheim war die einzige Kreiskommune, die so handelte! Andreas Ruck als neuer Bürgermeister hat diese Stelle gleich eingerichtet – und viele Bürgerinnen und Bürger haben die hilfreiche Unterstützung inzwischen schon genutzt (Tel.: 06403 – 606 – 247)! Wir in Pohlheim brauchen nun nicht mehr stundenlang und meist erfolglos versuchen, über die zentrale Hotline oder das Internet an einen gewünschten Termin zu kommen!

„Soziales Miteinander braucht das Zusammenspiel von hauptamtlicher Fachlichkeit und Koordination von ehrenamtlichem Engagement! Die Ablehnung von hauptamtlichen Stellen im Sozialbereich durch CDU und FW haben bewirkt, dass nichts geschehen ist“, so Peter Alexander, der Fraktionsvorsitzende. Prof. Dr. Huster, Mitglied des SKS ergänzt: „In der neuen Stadtverordnetenversammlung muss die Fachlichkeit auf dem Gebiet des Sozialen verstärkt werden, u.a. durch dort hauptamtlich tätige Personen. Dies ist maßgeblich für eine zukünftige Zusammenarbeit mit der SPD Pohlheim.

zum Download der Pressemitteilung: Pressemitteilung Sozialbereich