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Schulweg in Hausen nicht ungefährlich

24.02.2016  |  Ortsbezirk Hausen, SPD vor Ort

SPD_Ortsbegehung_Hausen

Die Sicherheit der Schulwege in Hausen war das zentrale Thema einer Ortsbegehung, zu der die SPD Hausen eingeladen hatte. Unter Führung von Ortsbezirksvorsitzenden Sabine Scheele-Brenne wurden dabei besonders die beengten Verhältnisse und dadurch entstehenden Gefahren für Fußgänger in der Alten Gießener Straße von Anwohnern angesprochen.

Das SPD-Ortsbeiratsmitglied Ralf Ohnmacht wies auf den maroden Zustand der Treppe zwischen Bachstraße und Parkstraße hin, die außerhalb der Winterzeit von den Schulkindern genutzt wird. Hier muss die Stadt dringend tätig werden, um Stolperfallen zu beseitigen und den weiteren Verfall der Treppe aufzuhalten, so Ohnmacht. Der Schulweg entlang der Alten Gießener Straße ist durch den teilweise sehr schmalen Bürgersteig und das „rücksichtslose Verhalten“ mancher Autofahrer nicht ungefährlich. Eine Anwohnerin berichtete, dass viele Autofahrer bei Gegenverkehr einfach auf den Bürgersteig ausweichen; der niedrige Bordstein ist kein Hindernis. Horst Biadala, der den Ortsverein vertrat, verwies auf Lösungsmöglichkeiten hin, wie sie anderorts für dieses Problem mit entsprechenden baulichen Veränderungen gefunden worden seien.

Der stellvertretende Ortsvorsteher und SPD-Ortsbeiratsmitglied Horst Jürgen Briegel informierte über den Stand der Planungen für eine Nutzung der ehemaligen Büchereiräume im alten Rathaus. Sandra Haberland monierte den maroden Zustand der Schaukästen. Der am Rathaus ausgehängte Stadtplan, so Stadträtin Sabine Scheele-Brenne, sollte zügig erneuert werden. Der liebevoll handgezeichnete Plan hätte sich einen ruhigen Platz im Archiv verdient, für die Orientierung im Stadtteil sei er jedoch kaum zu gebrauchen, unterstrich sie.
Wilfried Schneider, der erstmals für die SPD für den Ortsbeirat kandidiert, demonstrierte wie die Steinplatten entlang des Rinnsteins in der vor einigen Jahren instand gesetzten Alten Gießener Straße sich gelockert haben und klappern sobald ein Auto darüber fährt.
Im alten Pfarrhaus konnten sich die Sozialdemokraten über den Fortgang der aufwändigen Renovierungsarbeiten informieren. Der neue Eigentümer des denkmalgeschützten Fachwerkhauses von 1820 bestätigte, dass der Fußweg zwischen dem Gemeindehaus in der Anneröder Straße und der Ernst-Steiner-Straße ein paar Meter vom Haus weg verlegt und so weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleiben wird. Andere Maßnahmen in Hausen, wie das Anbringen neuer Markierungen auf dem Parkplatz vor dem Bürgerhaus und eine Reparatur der über den ganzen Stadtteil verteilt kaputten Bordsteine werden in der nächsten Ortsbeiratssitzung auf die Tagesordnung gebracht, kündigten die Sozialdemokraten an.