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Situation in Watzenborn-Steinberg – „Nachjustieren ist angesagt“

04.02.2016  |  Allgemein, SPD vor Ort

Watzenborn-Steinberg ist in den letzten Jahren stetig gewachsen: Die heimische Wirtschaft ist stabil, die Versorgungslage der Bürger ist durch die Neue Mitte langfristig gesichert, insbesondere auch die Gesundheitsversorgung, stellte der stellvertretende Fraktionsvize der Pohlheim Sozialdemokraten, Prof. Dr. Ernst-Ulrich Huster beim SPD-Ortsrundgang fest. Aber bei ihrem Treffen am 2. Februar haben die Kommunalpolitiker der SPD doch einige Schwachstellen erkannt, die eine Nachbesserung notwendig machen.
Unter Leitung von Wilken Gräf, dem Kandidaten der SPD für den Vorsitz im Ortsbeirat, und in Begleitung der Stadträtin Sabine Scheele startete die Gruppe von Stadtverordneten und Kandidaten für das Stadtparlament am Rathaus. Sie begrüßte die Installation der Ladestation für Elektromobile, bedauerten zugleich, dass die Stadt bislang bei der Elektromobilität mit der Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges nicht mit gutem Beispiel vorangegangen sei. Zugleich konnte sich die zehnköpfige Gruppe erneut einen Eindruck von der starken Frequenz der Ludwigstraße durch den Straßenverkehr verschaffen. Hier will die SPD, so der Parteivorsitzende Dominic Tamme, möglichst rasch auswärtige Expertise einholen, um für Entlastung zu sorgen.

Im weiteren Verlauf informierten sich die SPD-Politiker über den Fortgang der Straßenbauarbeiten in der Aue, um dann an der Limesschule und der Adolf-Reichweinschule vorbei am Feuerwehrstützpunkt in Watzenborn-Steinberg kurz anzuhalten. Erneut wurden die Bedeutung und der Einsatz der städtischen Feuerwehr gewürdigt, insbesondere die ständige Rufbereitschaft der aktiven Feuerwerker. Kreistagsmitglied Klaus-Dieter Gimbel informierte über die Neubaupläne der Limesschule. Insbesondere begrüßte er, dass nunmehr auch der Nachmittagsbetreuung an der Limesschule bald für alle, die es wollen, möglich werde. Fadi Touma äußerte die Erwartung, dass auch die Außensportanlage an der ARS bald verwirklicht werde.
Endpunkt der Begehung war dann die Neue Mitte, hier insbesondere das Ärztezentrum sowie die daran anschließenden Geschäfte für Gesundheitsdienste. Die enorme Parknot sticht jedem Besucher unmittelbar ins Auge: Alleine die vielen Beschäftigten in diesem Gesundheitszentrum benötigen viel Parkfläche, so dass für Patienten und Kunden kaum noch Parkraum übrig bleibt. Hier wurde in der Vergangenheit versäumt, notwendige Auflagen bei der Ausweitung dieser an sich begrüßenswerten Einrichtungen zu machen. Dies sollte schnellstens nachgeholt werden, erklärte Stadträtin Scheele-Brenne. Dieses schließt auch die Parksituation vor dem Altenheim in der Neuen Mitte mit ein. Wilken Gräf, der zugleich Ortsbezirksvorsitzender der SPD in Watzenborn-Steinberg ist, stellte fest, dass eine Ausweitung des gesundheitlichen Geschäftsbereichs nur noch dann gebilligt werden wird, wenn die Parkmöglichkeiten deutlich verbessert werden. Die Belastungen der Ludwigstraße und die mangelnden Parkmöglichkeiten stellen negative Begleiterscheinungen einer an sich positiven Entwicklung des Stadtteils dar. Hier ist nachjustieren angesagt, erklärte Fraktionsvize Huster.