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Väter des SPD-Schlachtessens in Hausen wurden zum 25. Jubiläum geehrt – TSG: „SPD ist Anwalt und Hoffnungsträger der Menschen“

14.03.2013  |  Allgemein, Ortsbezirk Hausen

SPD Hausen Schlachtessen2013
 
(rg) Bereits zum 25. Mal hatten die Hausener Sozialdemokraten zum traditionellen Schlachtessen eingeladen und wieder waren mehr als 100 Gäste in das Bürgerhaus Hausen gekommen.
 
Die Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Hausen und Stadträtin, Sabine Scheele, konnte allerdings auch mit dem SPD-Landesvorsitzenden und Kandidaten für das Amt des Hessischen Ministerpräsidenten, Thorsten Schäfer-Gümbel, dem wieder nominierten heimischen Bundestagsabgeordneten, Rüdiger Veit, dem Unterbezirksvorsitzenden, Matthias Körner, sowie Pohlheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer, dem SPD-Vorsitzenden Dominic Tamme und Fraktionsvorsitzenden Karl-Rainer Philipp wieder so manch prominentes Gesicht unter den Freunden der oberhessischen Schlachtplatte, die der Garbenteicher Metzgermeister Ortwin Maid mit seinem Team servierte, begrüßen.

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Sie alle ehrten dabei auch mit Karl-Rudolf Brückel und Werner Briegel, die Sozialdemokraten der ersten Stunde dieser kulinarischen Tradition in der Stadt Pohlheim.
Seit 1983 ist es mit wenigen Ausnahmen im Veranstaltungskalender fest verankert. In diesem Jahr gratulierten zudem die Sänger des Männerchores der Eintracht Hausen unter Leitung von Dirigent Jürgen Schöffmann mit schönen Melodien, darunter auch mit dem Stück „Was glänzet der Frühling“ vom unvergessenen Pohlheimer Komponisten Hans Weiß, der SPD Hausen zu diesem Jubiläum.
 
Zuvor konnte man schon in einer kleinen Ausstellung im Vorraum des Bürgerhauses Bilder und Werbematerial aus den ersten Jahren des Schlachtessens anschauen und sich erinnern, wie damals alles begann. Walter Loth hatte die Bilder zur Verfügung gestellt, dankte Scheele in ihrer Begrüßung. Die würdigte auch besonders die Hausener SPD-Frauen, die zum Erfolg der Veranstaltung maßgeblich beigetragen hatten.
 
Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Polheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer, der auch an 150 Jahre SPD erinnerte, das in diesem Jahr gefeiert werden kann. Auch solche lokalen Veranstaltungen gehören zur elementaren Demokratie-Bewegung in den Gemeinden, so Schäfer.
 
„2013 ist das Jahr der SPD“ kündigte Thorsten Schäfer-Gümbel an, der neben seiner Gratulation für die Hausener Genossen auch vom aktuellen SPD-Parteitag am Samstag berichtete. Damals, wie heute stehe die SPD für sozialen und kulturellen Fortschritt. Er erinnerte zudem an Erreichtes, wie dem Frauenwahlrecht, Lohnfortzahlung, Schlechtwettergeld für das gekämpft wurde. Die erreichte friedliche Vereinigung Europas hätten auch engagierte Frauen und Männer der Sozialdemokratie mitverwirklicht. Er stehe für einen Sozialdialog, den er aktiv im Gespräch vor Ort mit den Menschen führe. „Wir sind Anwalt der Menschen, die auf Hoffnung setzen, hart und fleißig arbeiten und damit keine Reichtümer anhäufen können“, so Schäfer-Gümbel. Das Thema Bildung und Ausbildung gehe man gemeinsam mit dem DGB an. So werde man nach der gewonnen Landtagswahl jedem unter 35 Jahren ein Ausbildungsangebot unterbreiten und damit eine Lebensperspektive geben. Der SPD-Unterbezirksovorsitzende Matthias Körner sei hier einer der Ideengeber gewesen, würdigte er. Er rief dazu auf am 22. September bei der Bundes- und Landtagswahl die SPD zu wählen und damit in Wiesbaden und Berlin für die Ablösung von Schwarz/Gelb zu sorgen.